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Sehenswürdigkeiten
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| Copyright: Tourismusverband der Osijek und Baranja Gespanschaft |
Die Festung Tvrda
Cca 1.5 km vom Stadtzentrum
Ein historisches Kulturdenkmal
Die Stadt Osijek wurde, im späten Mittelalter, auf dem Gebiet der heutigen Festung Tvrda, erbaut. Die Festung wurde, wie die niederländischen Festungen, nach einem genauen Plan von der Österreichischen Regierung, von 1712 bis 1722, gebaut. Obwohl die Arbeiten an ihr abgeschlossen waren, wurde noch kleinere Verbesserungen bis zu den 60er Jahren des 18. Jahrhunderts, vorgenommen. Die Festung bestand aus 7 Bastionen, die vom Osten zum Westen um den Stadtkern erbaut waren, dem Festungshorn, der Schutzmauer, der Grube, sowie einer Schutzfestung, die von außen mit einem Glacis, einer Erdanschüttung, umgeben war, die das heutige Gebiet des Vijenac Ivana Mestrovica und Drvljanika ist. Im Inneren der Festung dominieren die beiden wichtigsten Verkehrstraßen, die Cardo (heute dieFranjevacka Straße) und die Decumanus (heute die Franje Kuhac Straße). Bis zum Jahre 1715 wurden in der Festung Bastionen auf der Ost-, Süd- und Westseite der Festung, erbaut. Auch das Festungstor – das Porta Aquatica (das Wassertor, das noch heute, mit dem Wasserturm, erhalten ist) wurde zu dieser Zeit zu Ende gebaut, und führte zum Fluss Drava und dem Porta Nova (das neue Tor, im Süden der Festung, in Richtung des heutigen Novi grad). Im Jahre 1716 wurde auch das dritte Tor, das Porta Valpoviensis (das Tor von Valpovo) erbaut, das zu der Oberstadt führte. Um den Zugang zur Brücke zu erleichern, ließ der Kaiser Jozef II, im Jahre 1783, ein weiteres Tor erbauen, das Porta Imperatoris (das Tor des Kaisers). Dieses Tor führte zur Brücke, über die Drave, bis zur neuen Straßevon der aus man die Städte Bilja und Baranja erreichen konnte, und sie führte zur Unterstadt. Dies war die letzte Arbeit an der Festung und gab ihr ihr heutiges Aussehen. In der ertsen Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden in der Festung Militärsobjekte, Kirchen, Kloster und Häuser im Stile des Barock, erbaut. Auf der Spitze des Hauptwachturms, befand sich eine Uhr, und die Straßen wurden mit Petroleumlampen beleuchtet.
Im Jahre 1729 wurden in der Festung ein Gymnasium, ein Buchdruck und ein deutsches Theater eröffnet, außerdem wurden ein öffentliches Wasserwerk und eine Kanalisation gebaut, was der Stadt den Namen „Metropolis Urbs“ einbrachte. Mit der Zeit nahm die militärische Bedeutung der Festung ab. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde die Tvrda zu einer multiethischen Stadt, in der Kroaten und Zuwanderer aus der Steiermark, der Krain, der Mähr, Bayern, Italien, Frankreich, Ungarn und Bulgarien. Die Tvrda war der internationale Teil Osijeks. Da die Festungsmauern die wirtschaftliche Entwicklung und die des Verkehrs, behinderten, entschlossen sich ihre Bewohner, in 1923, dazu die Mauern niederzureißen. Der Bau eines Stromwerkes und die Einführung von elektrischen Straßenbahnen, beschleunigte diesen Prozess, so dass die Mauern bis zum Jahre 1926 komplett verschwunden waren. Mit den Mauern gingen auch die drei Tore und alle Türme. Die Tvrda gehört zu den bedeutendsten kroatischen Stadtkernen und ist der Ort an dem sich die meisten erhaltenen Militärsobjekte aus dem Zeitalter des Barock, befinden. Wegen ihrer reichen Geschichte und Architektur, ist die Festung heute ein Denkmal der Kategorie Null.
Die Pfarrkirche der Hl. Peter und Paul
Stadtzentrum
Ein Sakralgebäude
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Dieses monumentale neogotische Gebäude, ist die größte Pfarrkirche in Kroatien und besitzt einen 90 Meter hohen Turm. Die Kirche wurde vier Jahre lang, von 1894 bis 1898, gebaut, und befindet sich an der Stelle der gleichnamigen Kirche der Oberstadt. Sie wurde auf Initiative des bedeutendsten Stadtbürgers von Osijek, des Bischofs Josip Juraj Strossmayer, nach den Plänen des deutschen Architekten Franz Langenberg und des Wiener Architekten Richard Jordan, erbaut.
Dieses bedeutende Sakralgebäude, das von den Bewohnern der Stadt liebevoll als Kathedrale bezeichnet wird, ist das drittgrößte in Kroatien, gleich nach den Kathedralen in Dakovo und Zagreb.
Die Kirche besteht aus drei und halb Milionen Backsteinen, und hat bemalte Steinaltäre. Interessant ist, dass der mittlere Altar und die zwei auf der rechten Seite, der der Hl. Jungfrau Maria und der Hl. Theresa von Aquilla, bemalt sind, während die beiden auf der linken Seite, der Altar des Hl. Anton von Padova und des Hl. Josef, wegen Geldmangel, unbemalt blieben. Der bekannte Maler Mirko Racki, hat in vier Jahren, von 1938 bis 1942, 78 Wandgemälde gemalt, auf denen 120 Menschen abgebildet sind.
Die Kapelle des Hl. Roko
Ein Sakralgebäude
Die Kapelle des Hl. Roko, in der heutigen Strossmayer Straße, ist die älteste christliche Kirche der Stadt. Sie stammt aus dem Jahre 1684, zur Zeit als das Reich der Osmanen über Osijek regierte. Ihr heutiges barockes Aussehen, bekam sie in den Jahren 1739 und 1740. Im 1. Jahrhundert wurden angesehene Stadtbürger in ihr vergraben, unter ihnen befanden sich der Administrator der Oberstadt und Jesuite Vater Ivan Forster, der an der Pest verstarb, und Mihajlo Alojzije Mackovic, einem Zöllner der Solane in Osijek.
Kopacki rit
Cca 10 km südöstlich vom Stadtzentrum
Ein Naturpark
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Der Naturpark Kopacki rit ist der perfekte Einklang von der wahren Schönheit der Natur und dem natürlichen Kampf ums Überleben. Dieses Sumpfreservat ist der Lebensraum vieler Fische, Tausender von Rehen und Hirschen, Wildschweinen und Vögeln. Der Park wird auch als Orinthologisches Reservat angesehen, da in ihm über 270 verschieden Vogelarten leben. Hier können Sie die Natur und die bunte Tierwelt genießen, die Sie herzlich willkommen heißt.
Die Kathedrale von Dakovo
Cca 42 km südlich vom Stadtzentrum
Ein Sakralgebäude
Von welcher Seite Sie sich auch der Kathedrale nähern, das erste was Sie bemerken werden sind die feurigen Backsteine der zwei Türme und der Kupell, der schönsten Kathedrale zwischen Venedig und Istanbul. Der Bau der Basilika des Hl. Peter, der im Jahre 1866 vom Bischof Strossmayer begonnen wurde, dauerte ganze 16 Jahre, und verbrauchte 7.000.000 Backsteine, die in Dakovo hergestellt wurden. Im Inneren der Kathedrale befinden sich sieben Altäre und Orgeln, mit 5.486 Rohren. Auf dem Platz vor der Kathedrale wird traditionell, jedes Jahr, das Folklore Festival die Dakovacki vezovi, abgehalten.
Das Lipizaner Pferdegestüt in Dakovo
Cca 42 km vom Stadtzentrum
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Dieses Pferdegestüt ist noch aus der Zeit der Monarchie Österreich-Ungarn bekannt, als hier ausschließlich Lipizaner Pferde gezüchtet wurden. Auch heute befindet sich eine genetisch außerordentlich wertvolle Population von Lipizaner Pferden auf dem Gestüt, die der Stolz des ganzen Landes ist und ein wertvoller Teil des touristischen Angebotes im Kontinentalteil Kroatiens.
Die Heilbäder in Bizovac
Cca 21 km vom Stadtzentrum
Die Heilbäder sind ein attraktives Touristenziel in Bizovac, umgeben von Sonnenblumenfeldern, bieten sie ein reiches Angebot an Unterkunftsmöglichkeiten, Thermalquellen und Rehabilitationsbädern. Forschungen haben erwiesen, dass das Thermalwasser aus Bizovac eine heilende Wirkung hat und sich positiv auf Krankheiten des Lokomotorischen Systems und des Nervensystems auswirkt, zudem hilft es auch bei gynokologischen Problemen. Besonders interessant ist die Wasserstadt, ein Komplex mit Schwimmbecken und einer Reihe von Unterhaltungsattraktionen wie Höhlen, Whirlpools, Aquaganas, Pilzen und Becken für Nichtschwimmer. Zu den Heilbädern gehören viele Sportplätze, zum Fußball, Basketball, Tennis und Handball spielen, wie auch ein schöner Kinderspielplatz mit vielen interessanten Angeboten.
Ilok
Cca 73 km südlich vom Stadtzentrum
Die Stadt Ilok ist der östlichste Punkt der Republik Kroatien, sie befindet sich auf den Hängen des Fruska Gebirges, auf dem rechten Ufer der Donau und auf dem Gebiet des Srijem. Die Geschichte, die Menschen, die Kultur, die Doanu und die Weinberge haben eine einzigartige Einheit geschaffen, die Perle des schmuckvollen Srijem und Kroatiens, das historische Cuccium, Wylok, Ujlaky... Die Stadt ist und war ein Bollwerk und eine Schutzmauer, der westlichen Kultur.
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| Copyright: Tourismusverband der Osijek und Baranja Gespanschaft |
Ilok ist der Anfang und das Ende eines wichtigen Teils der kroatischen Geschichte und der kroatischen Grenzen. Es ist eine Stadt mit einer königlichen Vergangenheit und einer bildschönen Landschaft, vor allem aber ist Ilok die kroatische Stadt des Weines.
Die stürmische Vergangenheit der Stadt ist auch heute noch, beim Betreten der mittelalterlichen Altstadt, spürbar. Die Mauern der Festung, das Schloss der Herzoge Odescalchi, in dem sich reiche Parkanlagen aus der Renaissance und ein seltener Ginko Biloba Baum, befinden, die Kirche und das Kloster des Hl. Ivan Kapistran, alte Weinkeller und Denkmäler der osmanischen Kultur, all das sind Teile eines alten, urbanen Komplexes der zu den erhaltendsten und interessantesten in Mittelkroatien gehört.
Das Schloss Prandau – Mailath
Donji Miholjac – 53 km nordwestlich vom Stadtzentrum
Eine hstorische Kultursehenswürdigkeit
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Vukovar
Cca 38 km vom Stadtzentrum
Vukovar ist die größte kroatische Stadt und der größte Hafen an der Donau, im kroatischen Teil von Syrmien. Die Stadt ist das Zentrum für Administration, Bildung, Wirtschaft und Kultur, der Gespanschaft Vukovar-Syrmien. Unter den vielen attraktiven Bauten dieser barocken Stadt, stechen das Schloss Eltz aus dem 18. Jahrhundert, die barocken Gebäude der Innenstadt, das Franziskanerkloster, die Pfarrkirche des Hl. Phillip und Jakob, und die orthodoxe Kirche des Hl. Nikolai, hervor.
Außerhalb der Stadt, am Ufer der Donau in Richtung Ilok, befindet sich Vucedol, ein reicher archäologischer Fundort. Die Ritualschale „die Taube von Vucedol“, wurde hier ausgegraben, und wird als Symbol der Stadt angesehen. Vucedol ist auch ein beliebter Ausflugsort, ein Paradies für Fischer, die sich auf dem Sandstrand der Orlov Insel, ausruhen können.
Das attraktive Delta des Flusses Vuka in die Donau, die Spazierwege an der Donau und die schönen Strände, ermöglichen Sport- und Rekreationsaktivitäten das ganze Jahr über, vor allem aber wenn es warm ist und man sich im kühlen, klaren Wasser erfrischen kann.









