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Geschichte und Tradition des Pannoniens

 
Grad Karlovac
Copyright: Tourismusverband der Stadt Karlovac


Vom Meer aus, über die grünen Gebirge des Gorski Kotar, an der Flussmündung zwischen den Flüssen Korana und Kupa, liegt eine Stadt, noch aus dem Zeitalter der Renaissance, in der Form eines sechseckigen Sterns. Die Stadt, die auf vier Flüssen liegt, und den feindlichen Angriffen der Türken widerstanden hat, heiβt- Karlovac. Der österreichische Erzherzog Karl hat die Stadt erschaffen, mit den Eigenschaften militärischer Verwaltung, doch später wurde sie eine freie, königliche Stadt mit eigener Verwaltung. In dieser Zeit blüht das Geschäft und der Kahnbau bei dem Fluss Kupa auf, stolz den Namen, einer der meistentwickelten kroatischen Städte zu tragen.

Weiter im Süden, zur Banschaft hin, bleibt unser Blick auf der monumentalen Altstadt von Sisak  haften. Sie befindet sich an der bloβen Flussmündung der Kupa, umgeben von Wäldern und ist bekannt für den Sieg der kroatischen, über die mächtige osmanische Armee. Zu den ersten Völkern, die dieses Gebiet besiedelt haben, gehören die Kelten und die Illyrer, die durch den Bau ihrer Siedlungen, die gröβte und älteste Stadt der Panonischen Tiefebene geschaffen haben. Unter der Herrschaft der Römer, die später dieses Gebiet erobern, gewinnt das Militär, die Verwaltung, der Verkehr und die Urbanisation, an Bedeutung. Noch heute sieht man die Überreste der stürmischen Vergangenheit, der Völker die über dieses Gebiet geherrscht haben, von den Römern und Türken, bis zu den Ungarn und Kroaten.

Während unser Blick in den Norden wandert, sehen wir das Moslavische Gebirge. Wir laufen an alten Städten vorbei, kleinen Dörfern, den Fischfanggebieten Vuksinac, Siscani und Narta, damit wir zu einer Stadt aus dem Zeitalter des Barocks gelangen- Bjelovar. Zuerst bewohnten die alten Römer das Gebiet,  bauten Straβen, Abwasserkanäle, eine Geldschmiede, und ein Armee Lager, dessen Verbundenheit die Slavenen benutzen, und die Gebiete beziehen.  Der Name der Stadt, die in Schriften schon im 15. Jahrhundert erwähnt wurde und zu der Zeit der Habsburger von Kaiserin Maria Theresia erbaut worden war, stammt, dem Volksmund nach, von den zwei Wörtern bel- innere Rinde der Eiche, und var- das kroatische Wort „Lapor“, ein Sedimentgestein. Dies können heute auch die vielen Eichen bestätigen. Die Altstadt, die nach einer orthogonalen Struktur gebaut ist, wo sich jede Straβe rechtwinklig in der Mitte kreuzt, schafft genügend Freiraum für den Marktplatz, wo die Kirche der heiligenTheresia von Avila steht,  die in der spätbarocken Zeit entstanden ist. Später bekam die Stadt auch wunderschöne Parks und eine Promenade, geschmückt mit 46 verschiedenen Baum- und Pflanzenarten. Die Stadt erweiterte sich, und existierte nicht mehr nur militärisch, sondern auch als Zentrum für Handel, Handwerk, Industrie, Wirtschaft, Kultur und Bildung.
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