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Sehenswürdigkeiten

Die Kirche des heiligen Jakov
Stadtzentrum
Sakralgebäude

Die Kirche, nach der die Stadt später benannt wurde, wurde ca. im Jahre 1420 im Stadtzentrum gebaut. Die Kirche haben Benediktiner als ihre Kolonie gebaut. Das heutige Aussehen hat sich leider sehr verändert. Im Jahre 1506 wurde die Kirche umgebaut und im 18. Jahrhundert renoviert, nachdem sie ihren relativ ursprünglichen Stil verloren hatte. In dieser kleinen Kirche aus Stein befindet sich die Replik eines Reliefs, auf der der sterbende Jesus mit seiner Mutter Maria und Maria Magdalena dargestellt ist – das Werk des berühmten kroatischen Bildhauers Ivan Mestrovic. Heute ist die kleine Kirche der Benediktiner ein Ort, wo viele Hochzeitszeremonien stattfinden.



Madonnina
Stadtzentrum
Sakralgebäude

Die Statue der Madonnina befindet sich nahe der Kirche des heiligen Jakobs. Diese Statue ist eine Kopie vom Meister Rathausky aus Graz, die früher auf der heutigen Stelle des Mädchens mit der Möwe, auf einem Fels nahe am Meer stand. Die Statue wurde als Erinnerung an den Grafen Kasselstadt gefertigt, der im 19. Jahrhundert auf dem Meer sein Leben verloren hatte. Als die Statue der Madonnina vom Meer beschädigt wurde, wurde sie renoviert, und eine Kopie vor der Kirche des heiligen Jakobs aufgestellt. Auf ihren Platz kam „das Mädchen mit der Möwe“.



Das Mädchen mit der Möwe
Die Strandpromenade- „Lungomare“
Ein geschichtsträchtiges Symbol

Diese Bronzestatue befindet sich an der Stelle, wo früher die Statue der Madonnina stand, am Meer. Die Statue ist eigentlich eine Nymphe, die eine Möwe aus der Hand füttert. Sie ist ein Werk des akademischen Bildhauers Car und wurde Mitte des 20. Jahrhunderts aufgestellt. Sie weckt das Interesse mit ihrer Gestalt, ihrem gedankenvollen aufs Meer gerichteten Blick und ist damit zum Symbol der Stadt Opatija geworden.



Villa Angiolina
Stadtzentrum
Architekturerbe und historisch – touristisches Erbe

Die Villa Angiolina verbindet man mit dem Anfang der touristischen Entwicklung der Stadt Opatija, genauer der Küstenlandschaft Liburnien. Die Villa wurde im Jahre 1844 von Ignatio Ritter Scarpa aus Rijeka, einem Naturliebhaber, gebaut. Er hat nicht nur die Villa gebaut, sondern auch einen botanischen Garten eingerichtet. Im Garten gab es Pflanzen aus exotischen Ländern, Südamerika, dem Fernen Osten, Australien.... Opatija war ein kleines Fischerstädtchen, bevor Scarpa gekommen war. Das ganze Stadtbild änderte sich mit dem Bau der Ferienhäuser. In die Villa kamen österreichisch-ungarischen Kaiser, verschiedene hoch positionierte Personen, Wissenschaftler auf dem Gebiet der Botanik, der kroatische Banus Jelacic und viele andere. Das alles und ausgezeichnete Klimabedingungen machten Opatija zu einer Stadt des Kurort- und Gesundheitstourismus, die von Jahr zu Jahr immer mehr Touristen besuchten. Die Villa, der Musikpavillon und die Promenade, die sich vor dem Haupteingang befinden, waren das Zentrum der Sommerfeste und Tänze der Elite aus Rijeka. Heute ist sie ein Museum.



Park Angiolina
Stadtzentrum
Gartenbaudenkmal

Der Park, beziehungsweise der botanische Garten befindet sich im Zentrum von Opatija, vor der Villa Angiolina. Er umfasst mehr als 150 Arten heimischer, ausländischer, exotischer und eigenartiger Pflanzen, Blumen und Bäume, sowie anderer Gewächse. Untypische Pflanzen für dieses Klima wurden noch 1845 – 1860 gepflanzt. Für das heutige Aussehen des Parks ist Architekt aus Wien verdienstvoll, der am Ende des 19. Jahrhunderts den ganzen Park eingerichtet und gemacht hat. Im Park lässt sich ein großen Pflanzenreichtum finden, von Bambus, Palmen, Zedern bis Bananen, Kiwis und vielen anderen. Die bekannteste ist jedoch die Kamelie (Camellia japonica), die aus den Philippinen gebracht wurde. In einem Teil des Parks befindet sich auch ein Stalagmit, der ca. 9300 Jahre alt ist, der gepflegt und geschützt wird.



Das Hotel Kvarner
Stadtzentrum
Stadtsehenswürdigkeiten

Das Hotel wurde auf einer Stelle eines damaligen Weinbergs im Jahre 1884 gebaut. Das Hotel, zusammen mit der Villa Angiolina, war das erste Hotel an der Küste Liburniens, aber auch in der weiteren Umgebung und war dadurch einer der Ausgangspunkte des Tourismus in Opatija. Es war das erste Hotel mit einer reichen Inneneinrichtung und hat noch heute prachtvolle Lampen, Ornamente, Wandgemälde und andere Gegenstände. Das Hotel besuchten damals die reichen österreichischen Aristokraten, Herzöge und viele andere reiche und mächtige Persönlichkeiten. Im Kristallsaal finden auch heute verschiedene Veranstaltungen, Hochzeitsfeste und andere Feste statt.



Die Pfarrkirche des heiligen Georgs
Ca. 7 Kilometer westlich vom Stadtzentrum die Küste entlang
Sakralgebäude

Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert gebaut, als eine ursprüngliche romanische Kirche.  Nach zwei ganzen Jahrhunderten bekam die Kirche ein Altarbereich, das mit einem gotischen Netzgewölbe, spätgotischen Fresken, Gemälden und Fragmenten heimischer Künstlern ausgestattet wurde. Im 18. Jahrhundert bekam die Kirche das heutige Aussehen. Noch zwei Kapellen und ein Glockenturm wurden gebaut.  



Die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit
Ca. 7 Kilometer westlich vom Stadtzentrum die Küste entlang
Sakralgebäude

Die Kirche befindet sich im alten Stadtkern der Stadt Lovran. Die Ordensgemeinschaft des Heiligen Johannes des Täufers hat die Kirche im 14. Jahrhundert auf dem Fundament einer Kirche aus dem 12. Jahrhundert gebaut. Nur diese geweihte Kirche, von insgesamt drei, die sich auf dem Friedhof befanden, ist erhalten.. Die Kirche mit dem einfachen Aussehen hat gotische Elemente beibehalten – Fenster und Türrahmen. Im Innenraum dieser Kirche gibt es mehrere Fresken aus dem Leben des Johannes der Täufers, das Grab eines Pfarrers aus Lovran vom Ende des 16. Jahrhunderts, mit einer eingemeißelten, glagolitischen  Schrift auf dem Grabstein, ein Steinportal und Reste von Wandgemälden aus der Zeit der späten Gotik...



Die Kirche des heiligen Andreas
Ca. 16 Kilometer westlich vom Stadtzentrum die Küste entlang
Sakrales und historisches Erbe

Moscenice sind ein kleiner Ort und befinden sich auf einem schroffen Fels (173 Meter hoch), über der Küste von Moscenicka Draga. Der Ort Moscenice hat sich  am Fuße des Gebirges Ucka niedergelassen und hat einen Ausblick auf die ganze Bucht von Kvarner. Die mittelalterliche befestigte Stadt hat bis heute die Pfarrkirche des heiligen Andreas, die Kirche des heiligen Bartholomäus aus dem 17. Jahrhundert und die Kirche des heiligen Sebastian aus dem 16. Jahrhundert beibehalten – hier sind noch zahlreiche Häuser der reichen Familien, ein Kastell, das Stadttor, die alte Tos – eine Mühle für die Olivenölproduktion mit Olivenpresse zu sehen. Die dreischiffige Kirche dominiert im Ortszentrum am Hauptplatz. Die mittelalterliche Kirche entstand ursprünglich im Jahre 1640, hat aber ihr Aussehen im Laufe der Jahrhunderte verändert. Das barocke Innere und Äußere bekam sie zur Zeit der Jesuiten Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts. In der Kirche gibt es außerdem noch geschnitzte Chorbänke, auf dem Hauptaltar Statuen aus Stein, im Lapidarium zwei Reliefs, verschiedene Reliefs mit dem heiligen Petrus...



Die Villa Münz
Ca. 4 Kilometer westlich vom Stadtzentrum die Küste entlang
Historisch bedeutendes Gebäude

Jakob Ludwig Münz, Steinmetz und Steinbruchbesitzer aus Südtirol, hat im Jahre 1903 eine der schönsten Villen aus der Zeit der Sezession gebaut. Er war Baumeister des  Grand Hotels in Pula und der Gründer der Autobuslinie Rijeka – Pula. Ein reicher Mann, der zu Lebzeiten in der Villa wohnte. In der herrlichen Villa am Meer mit dem großen Garten und der Grundstück wurden in den Kellern Weinfässer voll mit Malvasier aufbewahrt. Nach der Nationalisierung kam die Villa im Besitz der Gewerkschaft und wurde danach ein Krankenhaus für lungenkranke Kinder. Schließlich wurde sie von einer kroatisch-amerikanischen Familie gekauft.

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