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Geschichte und Tradition

Grad Bakar
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Vor mehreren Tausend Jahren besiedelten dieses Gebiet die Japoden und Liburner und schafften Handelswege, kleine Festungen-Städthe und die ersten Holzschiffe. Das ganze Kvarnergebiet war von einer starken liburnisch-japodischen Kulturmischung geprägt. Heute sind die Bewohner dieses Gebiets Träger der maritimen Tradition dieses Raum, wo Verschiedenheiten miteinander verschmelzen: Mensch – Handlanger, Salz und Meer, Sonne und Gestein. Die Ankunft der Römer und die Herrschaft unter ihren Imperium beschafft dem Gebiet viele kulturelle und existenzielle Veränderungen; sie beginnen die Entwicklung der Städte, bauen Straßen und stellen Handels und Schifffahrtswege her. Sie gründen Diözesen und monumentale Kirchen, Festungen und  Burgen. Die Römer hinterlassen auf diesen Gebiet den Trsat-Turm, den Stara Vrata Durchgang, Reste von Thermen und viele andere Denkmäler.

Doch noch bevor von den Stämmen und Völkern die Rede war, war die Stadt Bakar eins der wichtigsten maritimen und festländischen Zentren des Adria-Kvarner Gebietes. Sie wurde erstmals von den Kelten besiedelt . Deren Nachfolger waren die Illyren, griechische Seefahrer, die Römer, die Venezianer, Bewohner der Donaumonarchie Österreich-Ungarn, die Kroaten… Die Einwohner beschäftigten sich mit Wein-, Oliven-, Feigen- und Mandelanbau. Allmählich setzte sich die Tradition der Landwirtschaft und der Bearbeitung von Weinreben und Oliven durch und wurde weiter übertragen. Die Weinrebe brachten die Römer nach Novi Vinodolski und die Tradition ist bis heute lebendig erhalten; das Wein, die Bräuche und die Liebe zum Anbau wurden auch weiter auf die Insel Krk und Umgebung übertragen.

Kraljevica
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Die zwei größten Inseln, Krk und Cres, besitzen eine ähnliche Naturlandschaft; dort ist der Ackerbau und die Verarbeitung des Steines von Menschenhand weit verbreitet. So verarbeitet entstehen sehr spezifische Bauwerke – die traditionellen, «trockenen» Steinemauern, der die Grenze zwischen Feldern und Weideplätzen für Schafsherden darstellten, und heute als Denkmal für die Arbeit und Kultur unserer Vorfahren steht.

Der Bezirk Vinodol besaß viele Städte-Festungen - von Trsat, Grobnik, Bakar bis zu Novi Vinodolski, der unter der Herrschaft der Krker Fürsten Frankopani, einer mächtigen Adelsfamilie, die damals über das Fürstentum Vinodol und die Gegend von Krk bis zum Fluß Rasa herrschten, stand. Diese bauten Schlösser und Festungen in ganz Kvarner und der Gebirgsregion.

Rijeka entwickelt sich im 14. Jahrhunder zu einem Kultur-, Handels- und Marinezentrum, mit einer langen Schiffbau-, Schifffahrtskunde- und Herstellungstradition; erste Drogeriemärkte öffnen ihre Türen, das erste Hospital wird eröffnet, in der städtischeb Schule unterrichtet man auf Italienisch, in der Kaptolkirche der Chorherren auf Kroatisch. Dort lehrte man auch die glagolitische Schrift.

Grad Rijeka, Korzo
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Viele Kulturen, Stämme, Religionen und Überzeugungen, Imperien, Herrscher, Priester und andere Machthaber brachten Verwirrung in das Erbe dieses Gebiets, indem sie das Unvereinbare verbanden; sie kamen und gingen und hinterließen den Raum den Nachfolgern. Rijeka entwickelte, zusammen mit dem ganzen Kvarner-Gebiet, den Inseln und dem Gebirge, ihre Sinne, die Reichtümer und Segen dieses zerstreuten Gebietes. Die Entwicklung der Städte, der Schulen, Kultur, Kunst, Bildung und Industrie kam mit der Herrschaft unter der Donaumonarchie Österreich-Ungarn.

Der aus Rijeka stammende Ivan Lupis erfand die Unterwasserwaffe Torpedo und in Rijeka wurde dadurch die erste und einzige Torpedofabrik in ganz Europa gebaut. Aus diesem Gebiet stammen noch viele andere bedeutende Maler, Künstler, Dichter, Romanschriftsteller, Forscher, …

Die Tradition der Volksmusik, autochtoner Instrumente und Tänze pflegte man  hier jahrhundertelang. Sie ist in jedem Eck der Küsten- und Gebirgsregion erhalten. Doch die Tradition lebt auch heute noch in den Menschen, sie ist es, die sie nährt und inspiriert. Eine von ihnen ist die Karnevaltradition, die noch ins prähistorische Zeitalter datiert. Man feiert den Sieg der Lebensfrüchte über den Winter, die Geburt des Neuem und die Befreiung von alten Geistern. Handgemachte Masken und allegorische Wagen, Tanz und Gesang, Fritula-Küchlein und Wein…
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