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Geschichte

Der einstige Name Humagum stammt von lateinischen Stämmen, die, man vermutet es zumindest, die Stadt so wegen ihres fruchtbaren Boden, genannt haben. Die Stadt wird zum ersten Mal im 7. Jahrhundert erwähnt. Die Römer bebauten sie mit Festungen, Villen und Herrenhäusern. Die Geschichte und der Wert der Stadt, sind eng  an die römische Stadt Sipar, gebunden, die bis zum 9. Jahrhundert eine wichtige römische Kolonie war. Eigentlich Teil einer Insel, und bloß durch einen Kanal mit dem Festland verbunden, bot Umag Sicherheit und eine strategische Position in der Abwehr. Viele Jahrhunderte später, wurde die Insel mit dem Festland verbunden.

Die Römer herrschten eine geraume Zeit über die Stadt und ihre Umgebung. Ihnen folgen die Longobardi unter der Führung Byzants, dem zu dieser Zeit fast ganz Istrien, unterliegt. Die Macht über die Stadt wechselt oftmals die Hände, sie wird von den Franken, vom Aquilischen Patriahat, von den Triester Bischöfen und von der Republik Venedig, beherrscht. Die Letztere bringt Kriegsschiffe und Unruhen auf das Gebiet um Umag und Savudrija. Zur Zeit der Republik Venedig, basiert die Stadtwirtschaft auf dem Feldanbau. Nach ihrem Fall, kommen die Franzosen an die Macht, und die Stadt wird geschwächt. Die nächsten am Throne sind die Österreicher, die sie bis zum ersten Weltkrieg beherrscht, wonach Italien die Macht über ganz Istrien, gewinnt und eine starke Italisierung und eine Reform der ganzen Wirtschaft, vornimmt.

Sipar befindet sich zwischen Zambratija und Kator – beliebter Urlaubsziele. Die Überreste der einst antiken Stadt sind noch auf der Halbinsel zu erkennen, die bei Flut zu einer kleinen Insel wird. Auf der benachbarten Halbinsel Katoro wurden Überreste von Villen, Thermalquellen, Schwimmbädern, Wasserzisternen und Mosaiken, entdeckt. Die Ausgrabungen dauern aber immernoch an, und erst vor kurzem wurden viele Funde unter der Meeresoberfläche entdeckt – ein Damm und Teile von verschiedenen Bauten, bei denen es sich wahrscheinlich um antike Schwimmbäder handelt.

Savudrija befindet sich auf dem nördlichsten Punkt der Halbinsel und ist, von einer Seite mit der hohen Küste umgeben, die steil in die Savudrija Bucht eintaucht, auf der anderen Seite der Stadt befindet sich aber ein sanftes Ufer und das offene Meer, das auf Italien schaut.

Im Zeitalter der Römer wurden Festungen, Villen und Herrenhäuser gebaut, wovon noch die Bauten auf dem Berg des Hl. Peters und Romanie, sowie viele andere Fundorte, zeugen. Die Römer erbauten auch den Hafen, die Dämme und die Anlegestellen für die Boote. Einen Großteil dieser historischen Funde, kann man in dem Aquatorium Savudrija, bestaunen. Im 12. Jahrhundert, spielt sich auf dem Meer vor Savudrija eine wichtige, historische Schlacht, zwischen den Republiken Venedig und Genovien, ab, woraus Venedig als Sieger hervorgeht.

Zu den erwähnten Sehenswürdigkeiten und Kulturdenkmälern der Stadt gehört die Kirche des Hl. Evangelisten, die auf den Trümmern einer dreischiffigen, romanischen Kirche erbaut, und im 19. Jahrhundert restauriert wurde, der Glockenturm aus dem Ajhre 1869 und das Taufbecken aus dem 17. Jahrhundert.

Unter der Herrschaft Österreichs, steigt der touristische Wert der Städte Savudrija und Umag. Der Leuchtturm wird zum ersten architektonischen und kulturellen Denkmal, das Besucher anzieht. Ende des 19. Jahrhunderts wird das erste Hotel gebaut, dem viele gastwirtschaftliche Objekte folgen.

Die Stadt Novigrad wird zum ersten Mal im Jahre 599, als der Sitz des Diözese von Novigrad, erwähnt. Die ersten Bewohner waren die Römer, die die Festungsstadt Emon, auf diesem Gebiet, erbauten. Die Herrschaft über die Stadt besaßen die Römer, das Kaiserreich Byzanz, die Franken, die Deutschen und die Republik Venedig. Jede Zivilisation beeinflusste den Ort und hinterließ ein Teil ihrer Kultur und Architektur, in den heute noch erhaltenen Straßen, Geschäften und Museen. Zu den vielen Denkmälern gehören die Pfarrkirche des Hl. Pelaggio, die Kirche des Hl. Maximilian und die der Hl. Maria, die alle aus dem Zeitalter der Romantik stammen, und Elemente des Barok besitzen. Unter der

Pfarrkirche befindet sich zudem, eine einzigartige unterirdische, romanische Grabstätte. Die Kirche der Hl. Agathe und ihr Friedhof, stammen aus dem 11. Jahrhundert und wurden im romanisch-sakralen Stil erbaut. Die Stadtmauern und Türme stammen aus dem 13. Jahrhundert, während der viereckige Hauptturm und die Stadtwarte aus dem 16. Jahrhundert stammen. Dies sind nur einige der wichtigsten Denkmäler, dieser historischen Städte.
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