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Sehenswürdigkeiten
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Die Kirche des Hl. Donatus
Stadtzentrum
Ein Sakralerbe
Das Symbol der Stadt, sowie das bekannteste monumentale Gebäude Kroatiens, stammt noch aus dem frühen Mittelalter. Die Kirche wurde vom Bischof Donatius erbaut. Wegen ihrer besonderen Form, gehört die erste ovale Basilika aus dem Mittelalter, zu den wertvollsten dieser Art in Europa. Der Großteil der architektonischen Verzierungen, sowie die monolitischen Säulen aus dem Inneren der Kirche, stammen aus der Antike und wurden einem zerstörten, römischen Forum entnommen.
Die Kathedrale der Hl. Anastasia/ Stosije
Stadtzentrum
Ein Sakralerbe
Die größte Kirche Dalmatiens, die Kathedrale des Hl. Stosije, ist ein dreischiffiges romanisches Gebäude mit einem Glockenturm, und befindet sich auf der Warteliste um als Weltkulturerbe von der UNESCO aufgenommen zu werden. Die Kathedrale ist der Hl. Anastasia gewidmet, einer Römerin, die der Legende nach, ihre Jungfräulichkeit im Schutze ihres Hauses hütete und nach dem Tod ihres Gatten aber mit dem Hl. Krsevan anch Aquilea flieht, wo sie die Zeugin seiner Folterung wird. Zur Zeit des Kaisers Diokletian, wird auch sie gefoltert und schließlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Ihre Überreste wurden im 9. Jahrhundert nach Zadar gebracht. Die Grundsteine der Kathedrale stammen aus dem 4. oder 5. Jahrhundert, in dem auf der gleichen Stelle eine altchristliche Basilika stand. Ihr heutiges Aussehen bekam sie im 12. Jahrhundert. Zur Zeit der Angriffe der Kreuzritter, und der, der Republik Venedig in 1202, wird die Kathedrale schwer beschädigt. Die Restauration dauerte das ganze 13. Jahrhundert über, und erbrachte traumhafte Reliefe über dem Portal. Im Bogen des Hauptportals befindet sich ein Relief im gotischen Stil, und eine Widmungsschrift des Erzbischofs Ivan. Es scheint interessant, das sie Kirche erst im 15. Jahrhundert einen Glockenturm bekam, als der Erdstock und der erste Stock erbaut wurden, während erst im 19. Jahrhundert die restlichen Stockwerke folgten, denen der neoromanische Glockenturm von Rab, als Vorbild diente. Auf der Spitze des Glockenturm befindet sich eine achteckige Pyramide mit einem Engel aus Messing.
Die Kirche des Hl. Chrysogonus
(Crkva Sv. Krsevana)
Stadtzentrum
Ein Sakralerbe
Der Hl. Krsevan ist ein Märtyrer und römischer Ritter aus dem 3. Jahrhundert, sowie der Schutzpatron der Stadt Zadar. Die Kirche ist eine dreischiffige Basilika aus dem 12. Jahrhundert, die im Stile der Romanik erbaut wurde. Krsevan war immer weit vor seiner Zeit, wie dei Legende bestätigt. Er war nämlich für seine freie Weltanschauung bekannt, die ihn letztendlich in den Kerker brachte. Doch auch dort fand er keine Ruhe. Sein freier Geist zwang ihn mit Briefen die Hl. Anastasia zu trösten, deren heidnischer Ehemann sie ihm Haus gefangen hielt. Er wurde zur Zeit des Kaisers Diokletian gefoltert, weil er dem Christentum nicht absagen wollte.
Die Kirche gehört, mit der Kathedrale, zu den imposantesten Bauten des alten Stadtkerns. Dem großen Innenraum, der mit romanischen Fresken geschmückt ist, dominiert ein wunderschöner Altar aus dem Zeitalter des Barock, den bewundernswerte Marmorstatuen, der Schtuzpatronen von Zadar zieren. Dabei handelt es sich um den Hl. Kresevan, den Hl. Simun, den Hl. Stosije und den Hl. Zoila, die Statuen sind Werke des venedischen Meisters Alvise Tagliapetra. Die Stadtbewohner ließen das Altar zum Schutze vor der Pest erbauen. Der Glockenturm der Kirche wurde nie beendet. Die Schönheit und Einzigartigkeit der Kirche, machen sie zu einem Kronexemplar der romanischen Kunst.
In der ganzen Stadt spürt man den Geist der Christlichkeit, da die Wiege des Christentums und die histrisch äußerst wichtige Stadt Nin, in unmittelbarer Nähe liegen. In Zadar gibt es, außer der großen Kirche und Kathedrale, viele kleinere Kirchen, deren Türen auch heute für Touristen geöffnet sind – die Kirche und das Kloster der Hl. Maria, des Hl. Sime, des Hl. Mihovil, des Hl. Dominik, der Hl. Muttergottes der Gesundheit, und viele weitere.
Die kleine Stadt Nin, ist vor allem wegen ihrer reichen Geschichte wichtig für diese Region. Aus der Zeit der Christianisierung der Kroaten, im 9. Jahrhundert, steht in Nin das Taufbecken von Viseslav (man glaubt das Herzog Viseslav der erste kroatische Herzog war). Dies ist ein sehr wichtiges kirchliches Denkmal, das zur Taufe der Gläubiger benutzt wurde. Um die Geschichte vollkommen zu machen, muss man noch erwähnen, das sich in Nin die kleinste Kirche der Welt befindet, die Kirche des Hl. Kreuzes, aus dem 9. Jahrhundert. Die Kirche hat eine besondere Form, ihr Grundriss ähnelt einem griechischen Kreuz, und ihr Äußeres ist mit einer Reihe „blinder“ Ausbuchtungen verziert. Nin, die erste kroatische Königsstadt, schmückt auch die kleine Kirche des Hl. Nikolaus, die auf einem Hügel inmitten des Krönungsfeldes steht. Der erste kroatische König Tomislav wurde im Jahre 1925, in Nin gekrönt, der Legende nach, ritt er, wie auch die anderen sechs Könige die in Nin gekrönt wurden, hoheitsvoll zur Kirche des Hl. Nikolaus. Der bekannteste und einflussreichste Bischof war der Bischof Gregor – ein Befürworter der altslawenischen Sprache, der glagolitischen Schrift und des glagolitischen Gottesdienstes.
Der Volksplatz
Stadtzentrum
Ein historisches Kulturdenkmal
Der Volksplatz von Zadar, ist der Teil des alten Stadtkernes, der die perfekte Simbiosis zwischen Jahrtausende alter Geschichte und des heutigen modernen Lebens, darstellt. Dieser alte Platz ist heute der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens von Zadar und seiner Umgebung. Auf ihm befinden sich auch die wichtigsten säkularen Bauten der Stadt. Die wichtigste davon ist der Stadtrat, ein Gebäude das das alte Rathaus, in der Zeit der italienischen Herrschaft um 1934, ersetzte. Eine der interessanteren Bauten ist mit Sicherheit die Stadtwache mit dem Glockenturm und der Stadtuhr, die seit dem, Jahre 1803, pausenlos arbeitet. Zwei Glocken sind besonders bemerkenswert - die größere, die dem Kapitänsturm entnommen wurde, und die Stunden zählt, und die kleinere, die früher zur Kirche des Hl. Laurentius gehörte, und die die Viertelstunden zählt. Drehen Sie sich um 180°C von der Stadtwache, sehen Sie die Stadtloge, ein Gebäude aus dem 13. Jahrhundert, das von dem venedischen Architekten Michele Sanmicheli, erbaut wurde.
Michele Sanmicheli spielte eine außerordentlich große Rolle in der Entstehung und des Aussehens der Stadt. Ihm ist es auch zu verdanken, dass Zadar in Besitz der bildschönen kleinen Bucht Fosa, ist. Die Bucht befindet sich zwischen den Stadtmauern, des einstigen, sogenannten, Steinhalsbandes der Stadt. Unter den vielen Türmen und imposanten Toren, stechen vor allem der Kapitänsturm und das Festlandstor, hervor, ein Meisterstück aus der späten Renaissance in der Form eines Bogens, dessen mittlerer Teil vom Stadtpatronen, dem Hl. Chrysogonus (Kresevan) zu Pferd, und dem Löwen des Hl. Markus, dem Symbol der Republik Venedig, geschmückt wird. Auf der gegenüberliegenden Seite der Halbinsel, wachen die Zitadellenfestungen über den Eingang zum Festland.
Zadar wurde nach den strengen Prinzipien des römischen Urbanismus erbaut. Der Stadtkern wurde von zwei Hauptstraßen getrennt, die die Stadt auf vier gleiche Rechtecke teilten. Auch heute ist es ein Genuss, auf der einstigen Via Magna, später Calle Larga oder Kalelarga, genannt, entlangzulaufen. Auf der Straße, auf der auch kroatische Könige, venedische Doge und türkische Krieger, ihre Fußstapfen hinterließen und so Geschichte schrieben.
Michele Sanmicheli spielte eine außerordentlich große Rolle in der Entstehung und des Aussehens der Stadt. Ihm ist es auch zu verdanken, dass Zadar in Besitz der bildschönen kleinen Bucht Fosa, ist. Die Bucht befindet sich zwischen den Stadtmauern, des einstigen, sogenannten, Steinhalsbandes der Stadt. Unter den vielen Türmen und imposanten Toren, stechen vor allem der Kapitänsturm und das Festlandstor, hervor, ein Meisterstück aus der späten Renaissance in der Form eines Bogens, dessen mittlerer Teil vom Stadtpatronen, dem Hl. Chrysogonus (Kresevan) zu Pferd, und dem Löwen des Hl. Markus, dem Symbol der Republik Venedig, geschmückt wird. Auf der gegenüberliegenden Seite der Halbinsel, wachen die Zitadellenfestungen über den Eingang zum Festland.
Zadar wurde nach den strengen Prinzipien des römischen Urbanismus erbaut. Der Stadtkern wurde von zwei Hauptstraßen getrennt, die die Stadt auf vier gleiche Rechtecke teilten. Auch heute ist es ein Genuss, auf der einstigen Via Magna, später Calle Larga oder Kalelarga, genannt, entlangzulaufen. Auf der Straße, auf der auch kroatische Könige, venedische Doge und türkische Krieger, ihre Fußstapfen hinterließen und so Geschichte schrieben.
Das Forum
Stadtzentrum
Ein historisches Kulturdenkmal
Das Forum, das sich vor der Kirche des Hl. Donatus befindet, ist der Rest eines römischen Forumkomplexes, mit einer Weite von 45m und einer Länge von 90m, und somit einer der größten im Adriagebiet. Vor uralten Zeiten stand hier ein Tempel, der den wichtigsten Göttern gewidmet war, dazu gehören Jupiter, Juno und Minerva. In der späten Antike, wird das Forum zum Kern der christlichen Bauten. Erwähnenswert sind auch zwei Triumphsäulen, die stolz beim Tempel standen, und deren Überreste noch heute zu sehen sind. Eine dieser Säulen ist als „die Schandessäule“ bekannt, ein Name aus dem dunklen Mittelalter.
Der Platz der fünf Brunnen
(Trg pet bunara)
Stadtzentrum
Ein historisches Kulturdenkmal
Den Platz der fünf Brunnen, haben wir dem schon erwähnten Architekten Sanmicheli, zu verdanken. Er entstand zur Zeit der türkischen Besatzung, im Jahre 1574, als Schützengraben, an wessen Stelle später, eine große Trinkwasserzisterne gebaut wurde. Dabei handelte es sich eigentlich um einen großen Regenwasserbehälter, in welchen das Regenwasser durch fünf verzierte Brunnen, floss. Dieser längliche Platz, ist von drei Seiten mit einer mittelalterlichen Mauer, dem Kapitänsturm und dem Park auf dem Bastion Grimani, verschlossen. Im 19. Jahrhundert verliert der Bastion Grimani an militärischer Bedeutung und der Park um ihn herum wird für die Öffentlichkeit umgebaut und bekommt den Namen der Park der Königin Jelena Medijevka.
Zadar wird als dreitausend Jahre alte Stadt, aber auch als moderne Stadt angesehen. Dies beweisen die zwei modernsten und neuesten Attraktionen der Stadt, die Sie unbedingt besuchen müssen, die Meeresorgeln und das Kunstwerk Gruß an die Sonne. Beides sind Werke von außerordentlichem künstlerischen Wert und einzigartig in der Welt.
Die Meeresorgeln
Die Meeresorgeln sind der Einklang der Genialität des Menschen und der Natur. In die Orgeln, die aus Rohren von verschiedener Größe bestehen, fließt das rauschende Meerwasser und erzeugt so, entspannende Töne, die Sie in eine weite Fantasiewelt entführen.
Um das Erlebnis noch zu verstärken, projektierte der gleiche Architekt, Nikola Basic, den Gruß an die Sonne.
Dabei handelt es sich um den „schönsten Sonnenuntergang der Welt“, der mit einem traumhaften Lichtspiel, begleitet wird. Hunderte Glastafeln mit fotoenergetischen Solarmodulen, erzeugen eine einzigartige Kommunikation mit der Natur. So wie die Meeresorgeln mit Klängen spielen, spielt „der Gruß an die Sonne“ mit Licht. Die traumhaften Bilder und Töne, sind mit der Geschichte der Stadt vereint. In dem Ring der den „Gruß an die Sonne“ umgibt, sind die Heiligen von Zadar eingeschrieben, vor allem der Hl. Chyrsogonus (Krsevan), der einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Zeitrechnung und der astronomischen Navigation, in den frühen Anfängen der Stadt, hatte.
Der Nationalpark Paklenica
Starigrad, cca 46 km nordöstlich von Zadar
Eine Natursehenswürdigkeit
Die südlichen Teile des größten kroatischen Gebirges, Velebit, sind äußerst graphisch. Die Anblicke des Nationalparks Paklenica, lassen manche vor Angst erstarren, während sie den Abenteurern einen Adrenalinstoß, bescheren. Es handelt sich um ein Gebiet von zwei Schluchten, der Großen und der Kleinen Paklenica, die im Jahre 1949, zum Nationalpark erklärt wurden. Die Große Paklenica ist eine 14 km lange Schlucht, die von einem außerordentlich starken Strom erfüllt wird. Sie ist zwischen 500 und 800 m breit, und imposante 700 m hoch. Die Kleine Paklenica ist eine Schlucht mit einem etwas schwächeren Strom, 12 km lang und zwischen 400 und 500 m breit. Das Gebiet des Nationalparks ist reich an geologischen Besonderheiten. Auf der einen Seite stoßen wir auf steile Schluchten, auf der höchsten Spitze des Velebits bei einer Höhe von 1757 m, während sich auf der anderen Seite die weiten Täler der Großen und der Kleinen Mocila, erstrecken. In denen sich ganze 90 speleologische Objekte befinden, von denen vor allem die Schneehöhlen und Eiszapfen, besonders schön sind. Der Park ist mit seiner reichen Flora und Fauna, und den endemischen Pflanzensorten, nicht nur den Wanderern und Bergsteigern, sondern auch den Zoologen und den Fitologen, einen Besuch wert.
Der Naturpark Vraner See
(Park pririode Vransko jezero)
Cca 42 km südlich von Zadar
Eine Natursehenswürdigkeit
Der Vraner See befindet sich in der Nähe der Stadt Vrana, einem Ort der vom Geiste der Tempelritter erfüllt ist. Es ist der größte natürliche See Kroatiens, mit einer Fläche von 30m2. Eine Besonderheit des Sees ist das es eine Kryptodepression ist. Es ist ein Karstfeld, das mit türkisgrünem Wasser erfüllt ist, und sich in unmittelbarer Nähe der Flusses Neretva befindet. Der See steht seit 1999, als Naturpark unter Naturschutz, und hat ein entwickeltes Sumpfsystem, in dem viele seltene Sumpfvögel hausen, was den See auch zu einem Orynthologischen Reservat macht.
Der Platz der fünf Brunnen
(Trg pet bunara)
Stadtzentrum
Ein historisches Kulturdenkmal
Den Platz der fünf Brunnen, haben wir dem schon erwähnten Architekten Sanmicheli, zu verdanken. Er entstand zur Zeit der türkischen Besatzung, im Jahre 1574, als Schützengraben, an wessen Stelle später, eine große Trinkwasserzisterne gebaut wurde. Dabei handelte es sich eigentlich um einen großen Regenwasserbehälter, in welchen das Regenwasser durch fünf verzierte Brunnen, floss. Dieser längliche Platz, ist von drei Seiten mit einer mittelalterlichen Mauer, dem Kapitänsturm und dem Park auf dem Bastion Grimani, verschlossen. Im 19. Jahrhundert verliert der Bastion Grimani an militärischer Bedeutung und der Park um ihn herum wird für die Öffentlichkeit umgebaut und bekommt den Namen der Park der Königin Jelena Medijevka.
Zadar wird als dreitausend Jahre alte Stadt, aber auch als moderne Stadt angesehen. Dies beweisen die zwei modernsten und neuesten Attraktionen der Stadt, die Sie unbedingt besuchen müssen, die Meeresorgeln und das Kunstwerk Gruß an die Sonne. Beides sind Werke von außerordentlichem künstlerischen Wert und einzigartig in der Welt.
Die Meeresorgeln
Die Meeresorgeln sind der Einklang der Genialität des Menschen und der Natur. In die Orgeln, die aus Rohren von verschiedener Größe bestehen, fließt das rauschende Meerwasser und erzeugt so, entspannende Töne, die Sie in eine weite Fantasiewelt entführen.
Um das Erlebnis noch zu verstärken, projektierte der gleiche Architekt, Nikola Basic, den Gruß an die Sonne.
Dabei handelt es sich um den „schönsten Sonnenuntergang der Welt“, der mit einem traumhaften Lichtspiel, begleitet wird. Hunderte Glastafeln mit fotoenergetischen Solarmodulen, erzeugen eine einzigartige Kommunikation mit der Natur. So wie die Meeresorgeln mit Klängen spielen, spielt „der Gruß an die Sonne“ mit Licht. Die traumhaften Bilder und Töne, sind mit der Geschichte der Stadt vereint. In dem Ring der den „Gruß an die Sonne“ umgibt, sind die Heiligen von Zadar eingeschrieben, vor allem der Hl. Chyrsogonus (Krsevan), der einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Zeitrechnung und der astronomischen Navigation, in den frühen Anfängen der Stadt, hatte.
Der Nationalpark Paklenica
Starigrad, cca 46 km nordöstlich von Zadar
Eine Natursehenswürdigkeit
Die südlichen Teile des größten kroatischen Gebirges, Velebit, sind äußerst graphisch. Die Anblicke des Nationalparks Paklenica, lassen manche vor Angst erstarren, während sie den Abenteurern einen Adrenalinstoß, bescheren. Es handelt sich um ein Gebiet von zwei Schluchten, der Großen und der Kleinen Paklenica, die im Jahre 1949, zum Nationalpark erklärt wurden. Die Große Paklenica ist eine 14 km lange Schlucht, die von einem außerordentlich starken Strom erfüllt wird. Sie ist zwischen 500 und 800 m breit, und imposante 700 m hoch. Die Kleine Paklenica ist eine Schlucht mit einem etwas schwächeren Strom, 12 km lang und zwischen 400 und 500 m breit. Das Gebiet des Nationalparks ist reich an geologischen Besonderheiten. Auf der einen Seite stoßen wir auf steile Schluchten, auf der höchsten Spitze des Velebits bei einer Höhe von 1757 m, während sich auf der anderen Seite die weiten Täler der Großen und der Kleinen Mocila, erstrecken. In denen sich ganze 90 speleologische Objekte befinden, von denen vor allem die Schneehöhlen und Eiszapfen, besonders schön sind. Der Park ist mit seiner reichen Flora und Fauna, und den endemischen Pflanzensorten, nicht nur den Wanderern und Bergsteigern, sondern auch den Zoologen und den Fitologen, einen Besuch wert.
Der Naturpark Vraner See
(Park pririode Vransko jezero)
Cca 42 km südlich von Zadar
Eine Natursehenswürdigkeit
Der Vraner See befindet sich in der Nähe der Stadt Vrana, einem Ort der vom Geiste der Tempelritter erfüllt ist. Es ist der größte natürliche See Kroatiens, mit einer Fläche von 30m2. Eine Besonderheit des Sees ist das es eine Kryptodepression ist. Es ist ein Karstfeld, das mit türkisgrünem Wasser erfüllt ist, und sich in unmittelbarer Nähe der Flusses Neretva befindet. Der See steht seit 1999, als Naturpark unter Naturschutz, und hat ein entwickeltes Sumpfsystem, in dem viele seltene Sumpfvögel hausen, was den See auch zu einem Orynthologischen Reservat macht.





