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Telascica
Naturpark
Süden der Insel Dugi otok, cca 10km
Diese Meeresbucht entstand nach der Überflutung der Karstbuchten. Das Gebiet war bis zum Jahre 1988, als es zum Naturpark erklärt wurde, ein Teil des Nationalparks Kornati. Die tiefe Bucht ist eine der beliebtesten Häfen der Adria, da hier viele Seefahrer und Segler, Zuflucht vor den starken Winden finden. Zur Landseite hin ist die Steinküste niedrig und mild, zum Meer hin wird sie aber von bis zu 180 Metern hohen Klippen, geschützt. Die Klippen sind der Standort der roten Korallen, die von vielen Damen der hohen Gesellschaft als Schmuckstücke getragen wurden. Es ist ein Souvenir, das sie nicht zurücklassen sollten. Zwischen der Bucht und den steilen Klippen entstand der salzige See Mir, eine der Hauptattraktionen dieses Naturparks. Das Gebiet des Parks erfreut sich an einer reichvollen Flora und Fauna. Hier leben 19 Meeresbiocenozen, von den 33 die überhaupt im Adriatischen Meer gefunden wurden. Das Gebiet des Naturparks Telasica ist auch reich an historischen Funden. Wir können hier auf Überreste aus dem Paläolithik, aus der Liburnischen Urgeschichte und der aus der Zeit des antiken Rom, stoßen. Hier findet man vor allem auch die frühesten Beweise für die Christianisierung der Kroaten, die Reste der alten Saline (des Salzwerks) und des alten Leuchtturms. Zum Park kann man übers Land kommen, ein Teil auf Straßen, aber am besten auf den Wanderwegen die durch die schöne Meereslandschaft führen.
Soline
Ein Naturdenkmal
Im Norden der Insel Dugi otok
Das Örtchen Soline befindet sich in einer tiefen Bucht im Norden der Insel Dugi otok, in der Bucht Soliniscica. Der Eingang zur Bucht wird von einem hohen Leuchtturm geschmückt, der in dunklen Nächten den richtigen Weg weist. Die Bucht verdankt ihren Namen den Salzwerken (Salinen), die seit einer langen Zeit die Haupteinnahmequelle der Inselbewohner sind. Interessant scheint, dass genau auf dieser Insel die erste Volksschule eröffnet wurde, mit der die Alphabetisierung der Inseln begann. Von den sakralen Überresten, ist vor allem die Kirche des Hl. Jakov aus dem 15. Jahrhundert, zu erwähnen. Die Liebhaber von Strand und Meer, werden sich an dem weit bekannten Sandstrand Saharun, auch Sakarun, genannt, erfreuen. Die Bewohner der Insel streiten oft um den Namen des Strandes, einige behaupten das er Saharun heißen sollte, da der Sand stark an den aus der Sahara Wüste, erinnert, während andere der festen Überzeugung sind, dass er Sakarun heißen sollte, da seine Form an einen Sack erinnert, nach dem italienischen Wort sacca – Sack. Der Strand ist der perfekte Ort um seine Reise zu beginnen, da von ihm aus die vielen kleinen Inselchen, leicht zu erreichen sind, und er Ihnen einen perfekten Robinson-Urlaub bietet.
Die Altstadt Pag
Ein Kulturdenkmal
Die Stadt Pag ist nicht der älteste Ort auf der gleichnamigen Insel, dieser Titel gebührt der Altstadt Pag, die sich einen Kilometer südlich von Pag, befindet. An diesem Ort befinden sich die Überreste einer Siedlung mit einem befestigten Kloster und einer Kirche. König Bela IV. gab der Stadt schon im Jahre 1244, den Titel einer freien Königsstadt. Nur zwei Jahre dannach, begann man mit dem Erbau einer neuen, größeren Stadt, die nach den Plänen des bedeutsamen kroatischen Bildhauers und Architekten aus der Renaissance, Juraj Dalmatinac, gebaut wurde. So entstand die heutige Stadt Pag, dessen Marktplatz von der Kirche der Hl. Maria Himmelfahrt, einem äußerst wertvollen kulturellen und künstlerischen Denkmal, geschmückt wird. Die säkularen Stadtgebäude zieren reich ornamentierte Pfosten, kleine Balkone aus dem Barock, Steinwappen aus der Periode vom 15. bis zum 18. Jahrhundert, sowie das prächtige Portal auf dem Fürstenschloss. Das Kloster, wessen Grundsteine im Altertum gelegt wurden, birgt außer den kirchlichen Reliquien, auch das Geheimnis der Baskotinen, einem aromatischen Röstbrotes.
Toreta
Die Insel Silba
Ein kultur-historisches Denkmal
Die kleine Insel Silba, eine der nördlichsten Inseln des Archipels Zadar, verzückt stets all seine Besucher. Was die Insel besonders interessant macht ist die Regel, die besagt, dass es eine Stunde vor und nach der Ankunft der Schiffe, erlaubt ist, die Fracht mit Traktoren zu transportieren, dannach wird die Insel wieder zu dem was sie so besonders macht, die Insel der Fußgänger. Einen besonderen Glanz gibt ihr die Toreta, ein 15m hoher, sechseckiger Turm, mit einem Aussengeländer. Dies ist ein Aussichtsturm, der im 19. Jahrhundert vom unglücklich verliebten Kapitän Petar Marinic, erbaut wurde. Außer der Toreta, scheinen noch 7 kleine, weiße Kapellen, über die Insel, die kurz vor Ostern von der Osterprozession besucht werden. Sie sind auch ein Zeichen für die Gottesfürchtigkeit der Inselbewohner, die bei allen Problemen, immer in der Religion zuerst ihren Trost suchen. Im Norden der Insel befindet sich der Varh, der mit seinen 83m, der höchste Punkt der Insel ist. Auf dem Varh befindet sich ein Aussichtsturm, den man am leichtesten vom Norden her erreichen kann.

