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Sehenswürdigkeiten

Der Diokletianspalast
Die Riva von Split, Stadtzentrum
Ein von UNESCO geschütztes Welterbe

Der Palast ist das imposanteste und am Besten erhaltene, Denkmal dieser Region. Sie wurde im 4. Jahrhundert vor Christus, vom römischen Kaiser Diokletian, für seinen Ruhestand, erbaut. Der prachtvolle Palast entstand in unmittelbarer Nähe des Meeres und birgt noch heute den Großteil seiner einstigen Denkmäler und Bauten. Auch das Aussehen der Altstadt ist noch gut erhalten. Im Palast befinden sich die Stadttore (das goldene, das silberne, das stählerne und das aus Messing), vollständig erhaltene Denkmäler wie das Vestibul, der Peristil, der Tempel des Jupiters, ein Mausoleum und eine Sphinx. Weiterhin gibt es Kellergewölbe, Märkte, romanische Kirchen, mittelalterliche Festungen sowie Paläste aus den Zeitaltern Gotik, Renaissance und Barok. Jede Spur, der mächtigen Zivilisation, ist ein Andenken und von unschätzbarem Wert. Im Jahre 1979 wurde der Diokletianspalast von UNESCO auf die Liste der Weltkulturerben aufgenommen, und erzählt, seit diesem Zeitpunkt an, seine prachtvolle Geschichte, der jährlich Tausende von Besuchern lauschen.



Gregor von Nin
(Grgur Ninski)
Stadtzentrum
Ein historisches Kulturdenkmal

Die Statue des Gregor von Nin, einer der bedeutendsten kroatischen Bischöfe, befindet sich auf der Ostseite der Stadt, beim Giardin. Gregor war der Hauptbefürwörter der altslawenischen Sprache und Schrift – der Glagoljica und dem glagolitischen Gottesdienst. Im Jahre 925 wurde Tomislav zum König Kroatiens, und Gregor kam an die Spitze des Klerus, der kirchlichen Macht. Das Denkmal des großen Bischofs, wurde von einem der größten Bildhauer Kroatiens, Ivan Mestrovic, hergestellt. Von drei existieren Statuen des Bischofs befindet sich aber nur eine in Split. Der Legende nach, soll es Glück bringen, die goldene Zehe der Statue zu berühren, man muss nur an einen Wunsch denken und schon geht er in Erfüllung.



Die Kathedrale des St. Dominus
Ein historisches Sakralerbe

Die heutige Kathedrale war einst ein kaiserliches Museum. Dies ist die älteste Kathedrale der Welt, erbaut aus massiven, weißen Steinblöcken, die von Marmorsäulen aus Griechenland und Ägypten, umgeben sind. Das Innere der Kathedrale hat ihr einstiges bescheidenes Aussehen, durch die Geschichte stark verändert. Sie hatte eine Tür, ein Fenster und weder ein Altar noch einen Beichtstuhl. Mit der Zeit wurde das Innere immer prächtiger und schon bald von Bodenmosaiken und reichen Säulen, verziert. Die Mosaikkuppel ist bis heute erhalten. Der damalige Kaiser war einer der größten Verfolger des Christentums, doch das Schicksal ist ehrlich und begleicht alle offenen Rechnungen. Nach dem Tode des Kaisers wurde er in einem Sarkophag im Mausoleum begraben, in das später auch die Knochen der verfolgten Christen ihren Weg fanden, unter anderem auch die des heiligen Donatius, der schließlich zum Schutzpatron der Stadt Split wird. Mit der Ankunft der Kroaten und des ersten Bischofs der Stadt, Ravenjanin, wird das Mausoleum zur Kirche umgebaut, ein Altar, Beichtstühle und Kapitelle, sowie verschiedene Säulen, Gemälde und Reliefe, werden hinzugefügt.



Der Waldpark Marjan
Unmittelbares Stadtzentrum
Ein Waldpark

Die Halbinsel Marjan ist eines der Markenzeichen von Split, und befindet sich am Fuße der Stadt. Marjan ist mit einem kultivierten Waldpark bewachsen. Zum Gipfel des Parks, kommt man mit einer gutdurchdachten Treppe, die zur Erholung und zum Genießen der Landschaft dient. Auf dem Weg zum Gipfel kommen wir an der Kirche der heiligen Manda, einem Aussichtsturm und einem alten jüdischen Friedhof, vorbei. Letztendlich erreichen wir die Kirche des Heiligen Nikolaus „De Serenada“, aus dem 13. Jahrhundert. Der Marjan ist reich an kleinen Kirchen aus den verschiedensten historischen und kulturellen Zeitaltern, von der Frühromanik, der Romanik, dem frühen Christentum und der Renaissance. Der Marjan Berg bietet auch ein Naturmuseum an, in dem sich ein Zoologischer Garten aus dem Jahre 1924, befindet, sowie einen der größten Aussichtstürme, von dem aus man einen einzigartigen Ausblick hat. Außer seinen Bauten, pflegt der Park auch seine vielen Pflanzen- und Tierarten, von denen einige endemisch und exotisch sind.



Solin
Cca 8 km östlich vom Stadtzentrum
Ein historisches Erbe

Die antike Stadt Salona wird zum ersten Mal im Jahre 119 vor Christus, erwähnt, obwohl es Funde gibt, die von einer viel früheren Besiedlung der Stadt zeugen. Den Funden, Gegenständen und den Überresten der Tempel nach, lässt sich erschließen, dass die Stadt von den Griechen gegründet wurde. Sie beschäftigten sich hier mit dem Handel und der Seefahrt. Nach den Griechen kamen die Römer in die Statd, erweiterten sie und bereicherten ihre Kultur, ihren Handel und ihre Politik. Später machen sie aus der Stadt ein kirchliches Zentrum. Mit der immer stärkeren kirchlichen Macht, die sich auch auf die Stadt auswirkte, wird Solin eine der Metropolen Dalmatiens.



Trogir
Cca 28 km nördlich vom Stadtzentrum
Ein von der UNESCO geschütztes Weltkulturerbe

Die Altstadt von Trogir, wurde von der UNESCO in die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen. Die Stadt wurde von den griechischen Seefahrern und Kolonisten, von der Insel Issa (die heutige Insel Vis), im 3. Jahrhundert vor Christus, gegründet. Viele Funde zeugen aber von einer früheren Besiedlung dieses Gebietes. Nach den Griechen, besiedeln die Römer die Insel, die auf die Entwicklung der Stadt, ihrer Wirtschaft und ihrer Landwirtschaft, einen großen Einfluss haben. Später wird die Insel von vielen mächtigen Völkern und Herrschern erobert, doch sie behielt das ursprüngliche Aussehen des Stadtkernes bis heute.



Die Kathedrale des Heiligen Laurentius in Trogir
Cca 28 km nördlich vom Stadtzentrum
Ein historisches Sakralerbe

Die Kathedrale ist eines der bedeutendsten Denkmäler der Stadt Trogir und ihrer Umgebung. Sie ist von den Stilen von der Romanik bis zum Barok, beeinflusst, und birgt in ihrem Inneren wertvolle Kunstwerke. Ihre Erbauung beginnt im Jahre 1200 und endet in 1589. Im Foyer der Kathedrale befindet sich das Taufbecken des lokalen Künstlers Alesi, sowie das Portal von Radovan – das zu den zehn schönsten Kunstwerken der Welt gezählt wird. Beim Eintritt durch das Portal, kommen wir ins Innere der mächtigen, dreischiffigen Kathedrale, die sich mit romanischen Fenstern, einem Hauptaltar und Choralen Bänken, schmückt.



Die Festung Foritca in der Altstadt
Cca 25 km südlich vom Stadtzentrum, Omis
Ein historisches Denkmal

Die Festung Foritca zeugt am besten von der Geschichte der Stadt Omis, in der es von Piraten nur so wimmelte. Die Festung steht am Gipfel des Berges der Stadt, von dem aus man eine gute Übersicht auf das Meer und das umliegende Festland, hat. Sie diente vor allem zum Schutze der Stadt, aber auch als Zufluchtsort im Falle einer Belagerung. Von der Fortica kann man heute, einen schönen Ausblick auf die Cetine Schlucht, die Stadt Omis und ihre Umgebung, genießen.



Die Pfarrkirche des Heiligen Michael
Cca 25 km südlich vom Stadtzentrum
Ein Sakralerbe

Die Pfarrkirche ist dem Heiligen Michael gewidmet, und stammt aus dem 17. Jahrhundert. Der Glockenturm wurde ein Jahrhundert später, angebaut. Sie wurde von lokalen Baumeistern erbaut, und beinhaltet die Elemente der Gotik, der Renaissance und des frühen Barok. Ihr Inneres zieren Statuen von Heiligen, kunstvolle Gemälde, die Wappen der Adeligen der Republik Venedig und die der Familien der Stadt Omis.



Die Schlucht des Cetina Flusses
Cca 25 km vom Stadtzentrum
Eine naturgeschützte Landschaft

Die Schlucht steht seit 1963 unter Naturschutz. Sie ist 8 km lang und reicht von der Stadt Omis, flussaufwärts bis zu den Mühlen von Radman. Der Canyon ist ein geomorphologisches Phänomen, das der Fluss Cetina, erschaffen hat. Der Fluss hat weitere Schluchten von bis zu 300 Metern Höhe gebildet, die mit vielen kleinen Inseln und einer tiefgrünen, einzigartigen Natur umgeben sind, und ein Paradies für die Sinne darstellen.

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