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Sehenswürdigkeiten

Kathedrale Sveti Jakov (St. Jakob)
Kulturerbe
Stadtzentrum

Diese Kathedrale, die im Renaissancestil gebaut wurde, ist dem Heiligen Jakob gewidmet und datiert ins 14. Jahrhundert. Sie ist definitiv eines der Bauwerke, das am imposantesten im Altstadtgebiet ins Auge sticht. Wegen ihrer Einzigartigkeit wurde sie von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Kirche ist nämlich im «Utor-pero» - Prinzip gebaut worden, was bedeutet, dass bei ihrer Erbauung kein Bindematerial als Stützung gebraucht wurde. Sie wurde nach strengen Bauplänen und Regeln des tüchtigen Meisters Juraj Dalmatinac, des bekanntesten Architekten aus Zadar und weltbekannten Künstlers, gebaut. Die Erbauung dauerte ca. 100 Jahre, aber die Resultate sind auch heute noch atemberaubend. Die Stirnwand in Form eines Dreiblattes, die harmonische Architektur und die Reihe von 71 Steinporträts auf der Apsis haben wirklich einen Platz auf der UNESCO-Liste verdient. Die Köpfe der Gestalten auf der Apsis sind realistisch dargestellte Porträts von Bürgern, deren Namen man nicht kennt, und malen auch treu ihre psychologischen Eigenschaften aus. Im Inneren der Kathedrale dominiert das große Kuppeldach, das zusammen mit zahlreichen Nischen den Eindruck eines riesigen Raumes erweckt, und die intensive Beleuchtung füllt die Kathedrale mit Wärme aus.



Das Taufbecken im Baptisterium der  Kathedrale Sveti Jakov
Sakrales Erbe
In der Kathedrale, Stadtzentrum

Das Baptisterium liegt in einem separaten Raum, in dem das prachtvolle Taufbecken dominiert. Der Raum wurde ebenfalls von Juraj Dalmatinac projektiert und gehört zu seinen besten Werken. Diesen kleinen, kugelförmigen Raum zieren Statuen von Propheten, Engeln und Cherubinen, was mit dem markanten Kopf Gottes abgerundet wird. Das Taufbecken, das in der Mitte des Raumes liegt, ist präzise auf die gemeißelten Statuen von drei dicklichen Knaben in Bewegung positioniert worden.



Kirche Sveta Barbara
Sakrales Erbe

Diese gotische Kirche ist erkennbar an ihrem Eingang, den eine gotische Nische mit der Gestalt des Hl. Nikolaus ziert. Der Glockenturm besteht aus zwei Teilen; die größere Glocke nimmt einen Teil des Turms ein und den Rest des Raumes erfüllen noch zwei kleinere Glocken.



Kirche Sveti Ivan (Hl. Johannes)
Sakrales Erbe

Das Bauwerk ist eine Mischung aus Gotik und Renaissancestil und stammt aus dem 15. Jahrhundert. Sie gilt, neben der Kathedrale, als eine der am schönsten eingerichteten Kirchen in Sibenik. Die Südseite der Kirche ziert ein Treppenhaus. Die Fenster im Renaissancestil sind das Werk des Meisters Niccolo Fiorentino. Über den Fenstern befindet sich ein Relief, der ein Lamm und zwei Engel mit ausgebreiteten Flügeln darstellt. Dieses Basrelief ist das Werk des Meisters Pribislavic. Auf dem Glockenturm befindet sich eine türkische Uhr, die aus dem damals trümmerhaften Drnis angeliefert wurde.



Kirchlein Sv. Krsevan (Hl. Grisogonus)
Sakrales Erbe

Die älteste Kirche Sibeniks aus dem romanischen Zeitalter wurde mit der Zeit umfunktioniert: zunächst in den Ausstellungsraum eines Museums und heute ist es eine Galerie. Neben der Kirche ist die älteste Glocke in Kroatien aus dem Jahr 1266 ausgestellt. Man fand die Glocke im Meer neben der Insel Silba gefunden und überführte sie später nach Sibenik.

Sibenik verteidigten zahlreiche Festungen gegen den Andrang der Türken. Hier sind einige , deren interessante Restbestände noch heute zu sehen sind, angeführt.



Die Festung Sv. Mihovil
Kulturelles und historisches Erbe

Die Festung befindet sich 70 m über dem Meer und hat zwei Eingänge. Sie bewahrt Restbestände noch aus der Eisenzeit, als sich an dieser Stelle die Stadt Ilira befand. Der Ausblick auf Sibenik und Umgebung ist einfach atemberaubend.



Die Festung Sv. Nikola
Kulturelles und historisches Erbe

Diese ist die besonderste von allen Festungen Sibeniks. Sie befindet sich am unmittelbaren Eingang in den Kanal Sv. Ante und im 16. Jahrhundert spielte sie eine sehr wichtige, wenn nicht die wichtigste Rolle in der Verteidigung Sibeniks von den Türken. Sie wurde nach dem Entwurf von Sanmicheli gebaut und ist das stärkste Festungswerk an unserer Mittelmeerküste. Die Festung hat die Form eines Dreiecks und weckt den Eindruck, sie sei auf einer dreieckförmigen Insel positioniert.



Die Festung Sv. Ivan (Hl. Johannes)

Kulturelles und historisches Erbe

Die Festung Sv. Ivan befindet sich auf einem Schiff nördlich vom Altstadtkern. Sie wurde 1646 nach dem Entwurf eine venezianischen Architekten erbaut, und schon im nächsten Jahr, 1647, wurde sie zum Schauplatz des Krieges mit dem Pascha Tekeli. Südlich von dieser Festung befindet sich die Festung Subicevac, die in diesem Krieg ebenfalls eine wichtige Rolle gespielt hat. Neben den Festungen ist auch interessant zu erwähnen, dass die Stadt Sibenik ihre eigene Stadtgarde, deren Angehörige mit ihrer Kleidung an die Uniformen der mittelalterlichen Soldaten, die einmal die Stadt beschützten, erinnern. 



Stadtmuseum, ehemaliger Fürstenpalast
Kulturelles und historisches Erbe

Dieser Palast, der heute ein Museum ist, ist ein Teil des einstigen Verteidigungssystems. Wirkungsvoll verschönernd wirkt ein imposanter viereckiger Turm, der «Turm des Fürstenpalastes», aus dem 14. Jahrhundert. Das Gebäude besteht auch aus der im Renaissancestil erbauten Stadttür und dem gotischen Durchgang, über dem das Stadtwappen mit der Gestalt des Hl. Mihovils, des Beschützers der Stadt.



Der mittelalterliche, mediterrane Klostergarten 

Natürliches und sakrales Erbe

Wie der Name schon sagt, geht es bei dieser Sehenswürdigkeit um einen mediterranen Garten, den einzige dieser Art in ganz Kroatien, während es in Europa lediglich ein paar gibt. Der Garten besteht aus einem Kreuzgang, der ihn in vier Felder teilt. Auf diesen Feldern wurden Heilpflanzen und aromatische Pflanzen, aber auch Buchsbaumhecken und duftende Rosen angepflanzt. Die Kombinationen von verschiedenen Farben, von allen Tönen der grünen Farbe, über Violett, Grau, Weiß und Rosa verleihen den Garten ein malerisches und bildhaftes Aussehen. Zu erwähnen ist, durchaus, auch, dass der Garten ursprünglich der Wohnsitz von Kapern war, die der berühmte Baumeister und Bildhauer Juraj Dalmatinac herbeiholte. Die Kapern wurden in Steinritzen angepflanzt, um eine Verbindung zwischen Pflanze, Stein und dem Meister für Steinbau, Juraj Dalmatinac, herzustellen. Anbei befindet sich auch ein Souvenirladen.



Nationalpark Krka

Natürliches Erbe

Der Fluß Krka entspringt am Fuße des Gebirges Dinara und eines 22 m hohen Wasserfalls namens Topoljski slap, der nordöstlich von Knin liegt und im Winter von Wasser schallt, aber im Sommer wasserlos ist. Im steinigen Gebiet Dalmatiens verbindet der Fluß die Stadt des Königs Zvonimir, Knin, und die des Königs Kresimir, Sibenik mit der Adria. Dieser wundersame Fluß bietet ein Reichtum an natürlichen Schönheiten und wissenschaftlichen Unbekanntheiten. Das Flußgebiet wurde 1985 zum Nationalpark erklärt und besitzt eine Vielzahl von Spuren der uralten Siedlungen. So werden Sie hier auf Relikte aus dem Paläolithikum, Restbestände von römischen Lagern und Ähnliches stoßen. Ein besonderes Juwel ist auf jeden Fall die Kleininsel Visovac. Sie befindet sich inmitten einer Ausbreitung des Flusses, die den Anschein eines Sees erweckt. Auf der kleinen Insel befindet sich ein Kloster, das von einem Park mit seltenen Gewächs umgeben ist. Das außerordentliche Reichtum der Flora und Fauna verziert die wunderschönen Wasserfälle, die der Stolz dieses Nationalparks sind. Von den 7 Wasserfällen sind Roski slap und Skradinski buk die bekanntesten. Sie enthalten zahlreiche kleine Wassermühlen und Mörser, die eine wichtige Bedeutung als Denkmäler der ländlichen Architektur haben. Roski slap ist der üppigste von allen Wasserfällen. Der bekannteste und größte ist der Wasserfall Skradinski buk. Das ist eine Reihe von 17 Treppen, die sich auf 800 m ausbreiten und deren insgesamter gegenseitiger Höhenunterschied von 46 m eindrucksvolle Bilder der Wasserkaskaden umgeben von zutraulichen Gewächs bilden.



Kirche Sveti Juraj (St. Georg)
Sakrales Erbe
Primosten, cca. 28km vom Stadtzentrum

Die Kirche liegt im Herzen der Altstadt Primostens. Sie wurde am Gipfel eines Hügels im 15. Jahrhundert erbaut und im 18. Jahrhundert grundlegend umgebaut. Dort bewahrt man das mit Silber beschlagene Ikon der Heiligen Madonna mit und das Bild der Heiligen Maria  mit dem Heiligen Lukas und Georg, ein Werk des Meisters Cusio aus dem Jahr 1719.

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