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Geschichte

Die Halbinsel Peljesac war schon in der frühen Steinzeit besiedelt. In der Metallzeit wurde Peljesac von Angehörigen des illyrischen Stammes Plereja und zu dieser Zeit kam es zu Kontakt mit griechischen und italischen Seefahrern, die verschiedene Erwerbe mit sich bringen und in diesem Küstengebiet die klassische mediterrane Kultur verbreiten.

Im 2. Jahrhundert vor Christus wird Peljesac von den Römern erobert. Am Anfang der neuen Ära betrieben die Römer eine dichtere Kolonisation der Halbinsel anhand der Gründung kleinerer Siedlungen, der sogenannten Villae Rusticae.  Diese befanden sich im Küstengebiet oder auf fruchtbaren Terrains, wo die Bewohner Wein- und Olivenanbau betrieben. Im frühen Mittelalter befand sich Peljesac unter der Herrschaft von Byzanz, wonach die Fürstentümer  Neretva und Zahum, das sich ab 1170 unter der Oberherrschaft des mittelalterlichen Staates Nemanic befand,  herrschten.

Eine Schlüsselrolle in der Entwicklung der Halbinsel Peljesc spielte der Eintritt in die Ortschaft Dubrovniks, die Peljesac aus wirtschaftlichen Gründen, aber auch wegen der Brücke, die ihnen eine Möglichkeit für den Vorstoß in den Raum zentralen Dalmatiens bot, für sich gewinnen wollten. Im Jahr 1326 eroberten die Bewohner Dubrovniks die Halbinsel und kaufen sie kurz danach, im Jahre 1333, den Prätendenten – den serbischen Kaiser Dusan und den bosnischen Ban Stjepan Kotromanic - ab. Die Bewohner Dubrovniks errichteten nördlich von der ursprünglichen Siedlung, am Fuß des Berges Podzvizd, ein neues Ston, das auch heute noch zu sehen ist, und erbauten aus zum Zwecke der Verteidigung eine monumentale, 5,5 km lange Festungsanlage Das Mauerwerk verteidigte die Stoner Salzgarten, die Dubrovnik großen Gewinn brachten. Gerade der Salzhandel war eine der Grundlagen, die der Stadt Dubrovnik zu Reichtum und Macht verhalfen. Auf der Halbinsel wurde die feudale Wirtschaft eingeführt, Landgut an Feudalherren und verdienstvolle Plebejer verteilt und die Ureinwohner der Insel wurden zu Bauern. Viele von ihnen richteten sich auf das Meer aus und trugen dazu bei, dass sich Peljesac zu einem der größten Schiffzentren der adriatischen Südküste entwickelte.

Die unabhängige Republik Dubrovnik führte 1358 ein strenges Regime ein. Unter ihrer Herrschaft verblieb die Halbinsel ganze fünf ein halb Jahrhunderte, bis die Republik 1806 in den Napoleon-Kriegen besiegt wurde. Doch auch im Zeitalter der Herrschaft der Franzosen von 1808 bis 1814 blieben auf Peljesac die feudalen Verhältnisse und Dubrovniks Gesetze, Vorschriften und Bräuche erhalten. Von 1814 ist Peljesac ein Teil der Donaumonarchie Österreich-Ungarn und fiel ein Jahrhundert später, 1918, an Kroatiens.

Das heutige Peljesac-Gebiet ist ein fruchtbarer Raum zur Zucht von Muscheln und Fischen, Herstellung von Wein und Olivenöl. In der Saison können hier auch touristische Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Die meisten Bewohner beschäftigen sich mit den erwähnten oder verwandten Tätigkeiten.
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