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Sehenswürdigkeiten
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Das Fürstenschloss (Knezev dvor)
Ein Kulturerbe
Das Schloss stammt aus dem 15. Jahrhundert und besitzt Elemente der Gotik und der Renaissance. Zur Zeit der Republik Dubrovnik war es der Sitz des Fürstenkabinetts und seiner privaten Gemächer. Das Schloss diente zudem als Sitz des Kleinen und Großen Rates und der Regierungsadministration. Zum Schloss gehörten außerdem ein Gericht, ein Gefängnis, ein Rüstungsraum und ein Rum in dem Schießpulver aufbewahrt wurde. Im Atrium befindet sich die Büste von Miha Pracat, das einzige Denkmal, das die Republik Dubrovnik für einen ihrer Bürger erbaut hat. Heute ist das Gebäude ein historisches Museum und ein wichtiger Teil der Museen der Stadt. Das Schlossgebäude ist mit stilistischen Möbeln aus der späten Periode der Republik Dubrovnik sowie mit Möbeln aus dem 19. Jahrhundert, eingerichtet. Die meißten Möbel stammen aber nicht aus dem ursprünglichen Schloss, sondern wurden jahrelang sorgfältig aus den alten Schlössern der Stadt, den Herrenhäusern und den Häusern der Bürger, zusammengetragen. Heute befindet sich im Schloss eine Kunstausstellung, in der die Werke der alten Meister aus dem 15. bis zur zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, ausgestellt sind.
Im Atrium des Fürstenschlosses werden zur Zeit der Sommerspiele der Stadt Dubrovnik und dem Julian Rachlin and Friends Festival, Konzerte klassischer Musik abgehalten. Das ganze Jahr über kann man aber die Konzerte des Symphonieorchesters der Stadt Dubrovnik im Fürstenschloss besuchen.
Der Sponza Palast (Palaca Sponza)
Altstadt
Ein Kulturerbe
Der einstige Palast des Zollamtes, damals Divona genannt, besitzt Elemente der Gotik und der Renaisance, ein Stil für den die Architektur Dubrovniks bekannt ist. Im Palast befanden sich außerdem eine Geldschmiede und ein Rüstungsraum. Der Palast wurde im 16. Jahrhundert, nach den Plänen des bekannten Ingenieurs der Republik, Pasojko Milicevic, erbaut. Ende des 16. Jahrhunderts wird der Palast zum Kulturzentrum der Republik Dubrovnik – die gebildeten Stadtbürger gründeten in ihm nämlich ihre „Akademie der Gelehrten“. Heute ist im Sponza einer der wichtigsten Einrichtungen Dubrovniks tätig – das Stadtarchiv – in welchem sich das älteste Dokument der Stadt, aus dem Jahre 1022, befindet, sowie neuere aus dem 19. Und 20. Jahrhundert.
Der große Onofrio Springbrunnen (Velika Onofrijeva Fontana)
Altstadt
Ein Kulturerbe
Gegenüber der Kirche der Hl. Erlösung (Crkva sv. Spasa), neben dem Pile Tor, erbaute Onofrio della Cava diesen einst prachtvollen Springbrunnen als Symbol des Wasserwerkes, das 1438 gebaut wurde, und die Stadt mit Quellwasser aus dem Dubrovacka Fluss versorgte. Der vieleckige Springbrunnen ist mit 16 Wasserspeiern verziert, und sollte mit seiner Architektur und dem Wasserrauschen das Gedenken an diesen bedeutenden Tag erhalten. Die Kuppel des Brunnen wurde in einem Erdbeben, im Jahre 1667, beschädigt und verlor ihren monumentalen Glanz für immer. Wie in der Vergangenheit, treffen sich auch heute, junge Menschen auf den Treppen des Springbrunnens, während sich die Touristen auf ihnen am liebsten ausruhen und sich, wie die Tauben der Stadt, an seinem Wasser erfrischen.
Die Festung Lovrijenac (Tvrdava Lovrijenac)
Erweitertes Stadtzentrum
Ein Kulturdenkmal
Steigen wir die waldigen Pfade von den „Pilen“ hinauf, kommen wir zu der magischen Festung Lovrijenac, die auf einer 37 Meter hohen Klippe erbaut wurde, um den westlichen Meereseingang der Stadt von den Schiffen Venedigs zu schützen. Über dem bloßen Eingang der Festung, erwartet uns die Statue des Hl. Blasius (sv. Vlaho), die hier schon Jahrhunderte lang still in ihrer Nische steht, um den müden Wanderern ihren Segen zu geben. Der Blick der Besucher wird von der lateinischen Inschrift, NON BENE PRO TOTO LIBERTAS VENDITUR AURO, angezogen, dem Wahlspruch der Republik Dubrovnik, der besagt: „Die Freiheit wird für keinen Schatz verkauft.“ Das Innere der Festung wird von einem offenen Atrium beherrscht, das mit seinen Bögen und Öffnungen eine fast mystische Atmosphäre erzeugt, die der Festung einen besonderen Charme gibt. Im Erdgeschoss befindet sich zudem die kleine Kapelle des Hl. Laurentius (sv. Lovro), nach der die Festung ihren Namen bekommen hat. Auf den oberen Stockwerken befinden sich drei große Terrassen von denen aus man einen sagenhaften Blick auf die ganze Stadt hat.
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In der Welt ist die Festung heute dafür berühmt, dass sie fast gleichbedeutend mit dem dänischen Schloss Elsinor, die ideale Bühne für Shakespear's Hamlet darstellt, dessen „Sein oder nicht sein“, jeden Sommer in den Mauern dieser einzigartigen Festung erklingt.
Das Mausoleum der Racic Familie (Mauzolej obitelji Racic)
Ein Kulturerbe
Der Friedhof des Hl. Roko in Cavtat, cca. 19km vom Stadtzentrum
Das Werk des bekannten kroatischen Bildhauers Ivan Mestrovic, das Mausoleum der Racic Familie, den berühmten Schiffseignern, wurde im Jahre 1921 auf den Trümmern der Kapelle des Hl. Roko aus dem 15. Jahrhundert erbaut. Seine Schönheit verdankt das Mausoleum dem reinen Kalkstein von der Insel Brac, aus welchem es erbaut wurde, seiner Kupellartigen Form und der Tatsache, dass es im ganzen Gebäude kein anderes Material gibt, außer der Bronze aus der die Tür und die Glocke gemacht wurden. Das Mausoleum ist ein Symbol der drei Stufen des menschlichen Schicksals: Geburt, Leben und Tod.
Die Glocke, welche auch nach Mestrovics Plänen entstand, ist mit einem seiner Gedanken verziert: „Entdecke das Geheimnis der Liebe, und du wirst das Geheimnis des Todes lösen und daran glauben, dass das Leben ewig dauert.“
Das Haus des Vlaho Bukovac (Kuca Vlahe Bukovca)
Cavtat, cca. 19km vom Stadtzentrum
Das Geburtshaus eines der bekanntesten kroatischen Maler und des Begründers der modernen kroatischen Malerei, ist nach einer zehnjährigen Pause und einer gründlichen Restauration, seit 2004 für Besucher geöffnet. Seinen Denkmalstatus verdankt das Haus nicht nur seiner Architektur, seinem Garten oder seinem Standort im Herzen der Stadt Cavtat, sondern vor allem seinem Namensgeber, dem großartigen Vlaho Bukovac, seiner künstlerischen Hinterlassenschaft sowie dem Familienerbe der Familie Bukovac. Das Haus ist eigentlich ein gewöhnliches Bürgerhaus aus dem 19. Jahrhundert. Besondere Beachtung verdienen die neuentdeckten Wandmalereien auf dem östlichen Teil des Hauses, die von Vlaho selbst, vor seiner Abreise nach Paris, geschaffen wurden.Im einstigen Tagessalon sind um die 30 seiner bekanntesten Werke, sowie ein Teil der Möbel, persönliche Sachen und andere Gegenstände aus dieser Zeit, ausgestellt. Das Erdgeschoss des Hauses ist heute ein Ausstellungsraum, in welchem regelmäßig Austellungen zeitgenössischer Kunst abgehalten werden.
Die Festung auf der Prevlaka (Tvrdava na Prevlaci)
Ein Kulturdenkmal
Prevlaka, cca. 20km vom Stadtzentrum
Am bloßen Ende der Halbinsel Prevlaka, auf dem Kap Ostro, befindet sich die Festung, zu der eine Straße rund um die ganze Halbinsel gebaut wurde. Die Festung wurde, Mitte des 19. Jahrhunderts, zur Zeit der Monarchie Österreich-Ungarn, als Teil der Befestigung der Bokakotarska Bucht, erbaut. Dieses Fortifikationsobjekt hat eine runde Form und folgt der Neigung des Bodens, weshalb sie auf fünf Stufen gebaut wurde, die zwar ein geschlossenes Volumen, dafür aber offene Räumlichkeiten haben. Wie in den meisten Festungen, befinden sich auch hier die Schutzbunker, die Lagerräume und die Räumlichkeiten der Bediensteten, in den unteren Teilen der Festung, mit ihren charakteristisch dicken Wänden und Decken, die mit Steinblöcken und Tonerde belegt sind. Die Decken im oberen Teil der Festung sind mit Stahlpfeilern gestärkt. Auf der zweiten und dritten Ebene befinden sich große Terrassen mit Wasserzisternen, auf denen sich schöne Steinkronen befinden. Der Boden ist mit rötlichen Steinblöcken aus dem Kamenari Steinbruch, belegt.
Von ihrer ursprünglichen Funktion befreit, und mit sichtlichen Schäden an der feinen Steinstruktur, stellt die Festung heute, ein außerordentliches Exemplar der Baukunst der Militärsarchitektur ihrer Zeit, dar. Zur Festung auf dem Kap Ostro, gehören noch ein Leuchtturm, eine Signalstation und Militärsbaracken.
Der Botanische Garten Lokrum (Botanicki vrt Lokrum)
Ein Naturdenkmal
Der bloße Name der Insel Lokrum, deutet auf die Tatsache hin, dass hier schon seit dem Altertum Pflanzen aus weit entfernten Erdteilen, angebaut wurden. Das lateinische Wort acrumen bedeutet nämlich saure Frucht, agrum. Die ersten Gärten auf Lokrum, wurden noch von den Benediktinern, im 11. Jahrhundert, angebaut. Zu dieser Zeit kamen auch die ersten Zierpflanzen und verschiedene Baumarten auf die Insel. Die erste geplante Einführung von exotischen Pflanzen, organisierte der Erzherzog Ferdinand Maximilian von Habsburg, Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Erzherzog pflegte zwar weiterhin die Tradition der Gemüsegärten und der Oliven- und Weinberge, eine große Rolle spielte er aber vor allem in der Entstehung der Blumengärten und der Spazierwege. Der bekannte Botaniker Roberto Visiani, besuchte die Insel Lokrum zu dieser Zeit und vermerkte über 90 Pflanzengattungen.
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Heute werden, auf einer Ausstellungsfläche, über 500 Arten von Bäumen und Büschen und anderen Pflanzen, gezüchtet, während sich im Treibhaus um die 200 Arten Blumensorten befinden. In der Zukunft ist die Zucht seltener und bedrohter Pflanzenarten in Planung, was ihren Schutz und ihren Weiterbestand sichern würde.
Das Arboretum Trsteno
Gartenarchitektur
Cca. 19km vom Stadtzentrum
Das Arboretum Trsteno ist das älteste Exemplar der Gartenarchitektur in Kroatien, sowie in diesem Teil der Welt, und sticht vor allem wegen seiner einzigartigen Parkanlagen hervor, die im Stile der Renaissance und der Neuromantik gestaltet wurden. Die Erbauung und die Gestaltung des Parks begann noch im Jahre 1494, zur Zeit des Herrenhauses der bekannten Familie Gucetic-Gozze aus Dubrovnik, das im Stile der Gotik und der Renaissance erbaut wurde. Auf den Terrassen des Parks befinden sich zahlreiche Palmen, Eukalyptusbäume, Lorbeerbäume, Kakteen und andere exotische Bäume und Büsche, dessen Samen von den Seefahrern auf ihren weiten Reisen gesammelt und nach Hause gebracht wurde. Das erweiterte Gebiet des Arboretums erstreckt sich bis auf die umliegenden mediterranen Wälder. Eine weitere Besonderheit des Parks sind zwei ungewöhnlich große Platanen (eine exotische Baumart), die um die 400 Jahre alt sind. Sie gehören zu den ältesten und größten Baumstämmen Europas.
Der Neptun Brunnen ist ein wunderschöner Springbrunnen aus dem Jahre 1736, der im Stil des Barock erbaut wurde. Über den Gott des Meeres, der Gewässer und der Erdbeben, wachen zwei Nymphen, die mit ihren magischen Kräften das Arboretum vor Bösem schützen. Das Arboretum ist ein Juwel aus der Vergangenheit, das uns erlaubt uns an all seiner Pracht zu erfreuen, und ihm dafür nur ein wenig Liebe und Fürsorge zu schenken.




